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Sammlerliteratur: Der Kolportageroman. Bibliographie 1860 bis 1960
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Der Kolportageroman. Bibliographie 1860 bis 1960

Der Kolportageroman. Bibliographie 1860 bis 1960 Günter Kosch, Manfred. Nagl
Gebundene Ausgabe
Verlag Metzler, Stuttgart 

Daß der Begriff "Kolportageroman" einmal ein präziser literarischer und buchhändlerischer terminus technicus war, ist heute weitgehend unbekannt. Etwa zwischen 1850 und 1960 gab es im deutschsprachigen Raum einige tausend speziell für den Kolportagevertrieb produzierte Romane, sogenannte "Lieferungsromane", meist Kolportage-" oder Hintertreppenromane" genannt. Der Gesamtumfang eines solchen Romans lag zwischen 1400 und 3200 Seiten und wurde ein- bis zweimal wöchentlich in insgesamt 50 bis 150 illustrierten Lieferungen zu zehn Pfennigen im Tür-zu-Tür-Geschäft vertrieben. Insbesondere in der Blütezeit zwischen 1880 und 1900 wurden - ungeachtet der Gegenmaßnahmen von kultur- und staatstragenden kirchlichen und bürgerlichen Institutionen - oft an die 100 Titel gleichzeitig angeboten. Diese "Massenliteratur" ist untergegangen. In Bibliotheken und Archiven finden sich nur wenige, oft unvollständige Exemplare.

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