Sammeln

Sammlerliteratur: Sammler, Bibliophile, Exzentriker
Sammlerliteratur » Sammeln » Sammler, Bibliophile, Exzentriker

Sammler, Bibliophile, Exzentriker

Aleida Assmann, Monika Gomille, Gabriele Rippl
Sondereinband - G. Narr-Verlag, Tüb. 

Sammler - Bibliophile - Exzentriker behandelt aus interdisziplinärer Perspektive historisch und kulturell disparate Formen des Sammelns. Die Hochschätzung des Sammelns über die Sorge der Subsistenz und das Problem der Vorratswirtschaft hinaus ist in allen Kulturen belegt. Neben der Anthropologie des Sammelns diskutieren die Beiträge verschiedene Funktionen des Sammelns, wie Legitimierung von Macht, Konstruktion von Identität, exzentrische Selbstinszenierung. Ein wichtiger Aspekt des Sammelns betrifft die Verwaltung des Wissenshaushalts einer Gesellschaft. In vormodernen Gesellschaften wurde Wissen durch Einzelne verwaltet. An diese 'Vorzeit' erinnert in modernen Gesellschaften die Ungebundenheit des Exzentrikers. Historische Beispiele zeigen, daß der exzentrische Charakter unter anderem dafür verantwortlich ist, daß Wissensrelevantes sich verschiebt, daß es neben der offiziellen Kultur und den von ihr institutionalisierten Formen der Wissensspeicherung (Archiv, Bibliothek, Museum) alternative Weisen der Organisation, Erweiterung und Verlagerung von Wissenshaushalten gibt. Schließlich geht es in zahlreichen Beiträgen um die Frage nach den Medien des Sammelns: dem Sammeln in den Künsten und dem Sammeln in der Schrift

jetzt online bestellen


 




Benutzerdefinierte Suche


x