SammelnBücher über Sammler und die Lust am Sammeln
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Sammeln und SammlerSammellust
Hella Kemper, Ute K. SeggelkeGebundene Ausgabe - 192 Seiten - Gerstenberg Von der Leidenschaft des Besitzenwollens. "Sammeln ist Sisyphusarbeit. Es endet niemals. Und das macht das Glück des Sammelns aus." Hella Kemper und Ute Karen Seggelke haben zwanzig Sammler und Sammlerinnen in Deutschland, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz porträtiert. Allen gemeinsam ist die Leidenschaft, mitunter sogar Besessenheit, wenn es um das Sammeln und ihr Fachgebiet geht. Letzteres können Bäume, Blechspielzeug oder Kleinwagen, Hohlgläser und Parfümflakons, antike Glasperlen oder historische Kleider sein. Joseph van der Grinten sammelt Beuys, Walter Kempowski lebt inmitten von Tagebüchern und Fotografien. Josef Hundertmark durchstreift die Sahara auf der Suche nach afrikanischer Kunst, während Heide Simonis auf heimischen Flohmärkten altes Porzellan und Tischwäsche findet.Sammeln bedeutet suchen und jagen, ordnen und bewahren. Sammler sind oft rastlos und scheu, und doch gehört zum Sammeln auch die Präsentation ihres Besitzes. Und so laden sie uns ein, mit ihnen die Lust am Sammeln zu teilen. mehr zu diesem Artikel Krzysztof PomianKrzysztof PomianTaschenbuch - 108 Seiten - Wagenbach, Berlin mehr zu diesem Artikel Sammler, Bibliophile, Exzentriker
Aleida Assmann, Monika Gomille, Gabriele RipplSondereinband - G. Narr-Verlag, Tüb. Sammler - Bibliophile - Exzentriker behandelt aus interdisziplinärer Perspektive historisch und kulturell disparate Formen des Sammelns. Die Hochschätzung des Sammelns über die Sorge der Subsistenz und das Problem der Vorratswirtschaft hinaus ist in allen Kulturen belegt. Neben der Anthropologie des Sammelns diskutieren die Beiträge verschiedene Funktionen des Sammelns, wie Legitimierung von Macht, Konstruktion von Identität, exzentrische Selbstinszenierung. Ein wichtiger Aspekt des Sammelns betrifft die Verwaltung des Wissenshaushalts einer Gesellschaft. In vormodernen Gesellschaften wurde Wissen durch Einzelne verwaltet. An diese 'Vorzeit' erinnert in modernen Gesellschaften die Ungebundenheit des Exzentrikers. Historische Beispiele zeigen, daß der exzentrische Charakter unter anderem dafür verantwortlich ist, daß Wissensrelevantes sich verschiebt, daß es neben der offiziellen Kultur und den von ihr institutionalisierten Formen der Wissensspeicherung (Archiv, Bibliothek, Museum) alternative Weisen der Organisation, Erweiterung und Verlagerung von Wissenshaushalten gibt. Schließlich geht es in zahlreichen Beiträgen um die Frage nach den Medien des Sammelns: dem Sammeln in den Künsten und dem Sammeln in der Schrift mehr zu diesem Artikel Logik der Sammlung. Das Ende des musealen ZeitaltersBoris GroysTaschenbuch - 226 Seiten - Carl Hanser mehr zu diesem Artikel Andreas Urs Sommer, Dagmar Winter, Miguel SkirlAndreas Urs Sommer, Dagmar Winter, Miguel SkirlBroschiert - 178 Seiten - Parerga Vlg., Düsseldorf mehr zu diesem Artikel Sammeln. Ein philosophischer Versuch
Manfred SommerGebundene Ausgabe - 452 Seiten - Suhrkamp, Ffm. Hier der Kunstsammler, dort der Wildbeuter vom Typus "Jäger und Sammler": Manfred Sommer beschreibt, wie beide Figuren sich in einem Schema zusammenführender Wege bewegen, um dadurch vieles, das zerstreut war, an einem Ort zusammenzutragen, und wie wir, ob Briefmarkenfreund oder Pilzesucher, es ihnen gleichtun. Wer ästhetisch sammelt, will sehenswerte Dinge bei sich präsent haben, um sie jederzeit betrachten zu können. Wer hingegen ökonomisch sammelt, der kennt die Gegenwart des Gesammelten nur in verkürzter Form: als Aufschub des Verbrauchs. Angesichts dieser Defizienz erweist sich der Kunstsammler als der Sammler par excellence. mehr zu diesem Artikel Thomas SchlozThomas SchlozBook on Demand - BoD, Norderstedt Grundlegendes Buch über das Thema Sammeln. Eine kulturwissenschaftliche, anthropologische und sprachgeschichtliche Analyse. mehr zu diesem Artikel Werner Münsterberger
Werner MünsterbergerTaschenbuch - 412 Seiten - Suhrkamp, Ffm. Von seltenen Büchern, wertvollen Skulpturen, Gemälden und Reliquien über Sammeltassen, Briefmarken, Münzen und Orden bis hin zu Muscheln oder Spielzeuge: In allen Jahrhunderten gab es mehr oder weniger ausgefallene Dinge, die die Leidenschaft von Sammlern erregen konnten. Das fesselnde Buch des amerikanischer Psychoanalytikers Werner Münsterberger erforscht die emotionalen und psychologischen Ursachen für das schier nicht enden wollende Verlangen nach immer neuen Fundstücken, für die erstaunliche Energie, mit der das per definitionem unerreichbare Ziel der Vollständigkeit verfolgt wird. Auf äußerst unterhaltsame Weise diskutiert der Autor die Launen und Exzentrizitäten von Staatsoberhäuptern, literarischen Figuren, Künstlern oder ganzen Epochen. mehr zu diesem Artikel Sammlerzeitschriftennach oben |
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