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Der Nußknacker in der Werbung Der
Nußknacker hat einen großen Imagewandel erlebt. Von der reinen Funktion, Nüsse
aufzuschlagen, zur Spottfigur der Obrigkeit, identifizieren wir den schön
bemalten Nußknacker heute mit der Weihnachtszeit. Die
Werber haben ihn schon lange als den idealen Vermittler der Adventzeit entdeckt.
Heute findet man ihn auf den verschiedensten Artikeln, teils versteckt, teils im
Vordergrund, um beim Konsumenten Weihnachtsgefühle zu wecken und den Kaufrausch
im Unterbewußtsein anzukurbeln. Da bekanntlich zur Weihnachtszeit der
Geldbeutel etwas lockerer sitzt, wird seit einigen Jahren über den Nußknacker
und andere weihnachtliche Werbeträger die Weihnachtszeit schon im Oktober
eingeläutet. Mit
ein Grund, warum die Werbung den Nußknacker entdeckte, war auch die grafisch
schwierige Darstellung des Christkindes. Da das Christkind aber vom medialeren
Weihnachtsmann immer mehr verdrängt wird, wird der Nußknacker auch an
Bedeutung für die Weihnachtswerbung verlieren.
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WHW-Nußknacker
der 3. Reichsstraßensammlung Der
Nußknacker wurde auch für die Kriegsmaschinerie des zweiten Weltkrieges
mißbraucht.
1939 wurde er – wie auch andere typische
Erzgebirge-Erzeugnisse – als Anhänger für das Winterhilfswerk ausgegeben.
Allerdings war in den dreißiger Jahren die Not im Erzgebirge und vor allem die
der Spielzeugmacher groß. Die Fertigung der WHW-Abzeichen war ein großangelegtes
Arbeitsbeschaffungs-Programm für das industriell benachteiligte Notstandsgebiet
Erzgebirge, welches vielen Betrieben ihre Existenz sicherte. Sammeln.at Plattform für Sammler
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